Der Markt für Nahrungsergänzungsmittel 2026: Online-Trends und Graumarktrisiken
Trends im koreanischen Markt für Nahrungsergänzungsmittel, Kanalanalyse von Coupang und Naver, die Ausbreitung des Graumarkts und KI-gestützter Markenschutz.

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- Der Markt in Zahlen: Wachstum und Konsumtrends
- Konsumtrend 3: Online-Handel fest etabliert – Coupang und Naver
- Die wichtigsten Trends im Markt für Nahrungsergänzungsmittel 2025
- Reale Fälle: Wie sich der Graumarkt (nicht autorisierter Handel) ausbreitet und warum er schwer zu bekämpfen ist
- Wie sich Marken für Nahrungsergänzungsmittel wirksam schützen
- FAQ
Der Markt für Nahrungsergänzungsmittel steht an einem neuen Wendepunkt. 2025 erreichte der koreanische Markt für Nahrungsergänzungsmittel ein Volumen von 5.962,6 Mrd. Won, und die Kaufquote lag mit 83,6 % so hoch wie nie in den letzten fünf Jahren. Seit die Regierung 2024 den Weiterverkauf von Nahrungsergänzungsmitteln unter Privatpersonen eingeschränkt zugelassen hat und auch Offline-Kanäle wie Daiso in den Verkauf eingestiegen sind, verändert sich der Vertrieb grundlegend. Je vielfältiger die Vertriebskanäle werden, desto größer werden auch die Risiken für IP und Marke: inoffizielle Verkäufer, Fälschungen und Eingriffe in das offizielle Vertriebsnetz. Rechtliche Schritte und die Kontrolle der Kanäle sind für Marken heute wichtiger denn je.
Inzwischen kaufen auch Menschen mittleren und höheren Alters aktiv online ein. Teleshopping, Coupang, Naver und andere Online-Plattformen sind allen Generationen vertraut, und der Online-Konsum breitet sich über alle Altersgruppen aus. Weil sich der Kauf von Nahrungsergänzungsmitteln ins Internet verlagert, wird auch der Wettbewerb um bestehende und neue Kunden online härter. Vor allem verbreiten sich Plattformen, die auf Direkteinkauf setzen, und Marken müssen ihre Strategie entsprechend neu ausrichten.
Warum hat die Regierung die Regeln gelockert?
Warum hat die Regierung in einem so beliebten Markt mit großem Wachstumspotenzial 2024 den Handel zwischen Privatpersonen zugelassen? Nahrungsergänzungsmittel dürfen grundsätzlich nur von zugelassenen Unternehmen verkauft werden, und nach dem koreanischen Gesetz über Nahrungsergänzungsmittel war der Handel zwischen Privatpersonen bisher verboten. Doch Second-Hand-Plattformen wachsen schnell, Online-Einkäufe sind für Verbraucher zur Normalität geworden, und so hat die Regierung den privaten Handel eingeschränkt zugelassen, um die Wahlfreiheit der Verbraucher zu erweitern. (Quelle: Korea Policy Briefing)
Das Wichtigste in Kürze
- 2025 erreichte der koreanische Markt für Nahrungsergänzungsmittel rund 5.962,6 Mrd. Won bei einer Kaufquote von 83,6 %, und Online-Käufe breiten sich schnell über alle Altersgruppen aus.
- Online-Plattformen wie Coupang und Naver Smart Store sind zu den zentralen Vertriebskanälen geworden, und Direkteinkauf und offene Marktplätze erzeugen jeweils eigene Risiken durch den Graumarkt (nicht autorisierter Handel).
- Neue Kategorien wie mentale Gesundheit, Blutzuckerkontrolle und neue Darreichungsformen wachsen schnell, und damit wachsen auch die Chancen für inoffizielle Verkäufer und Fälschungen.
- Reale Schadensfälle nehmen zu, vom Weiterverkauf großer Mengen aus dem Teleshopping über Apothekenprodukte im Smart Store bis zu Fälschungen. Das führt direkt zum Zusammenbruch des offiziellen Vertriebsnetzes und zum Verlust von Verbrauchervertrauen.
- Eine präzise Kanalüberwachung mit KI-gestützter Erkennung, Preisüberwachung, Analyse von Verkäufernetzwerken und automatischen Meldungen ist die zentrale Strategie für den Schutz von Marken für Nahrungsergänzungsmittel.
Der Markt in Zahlen: Wachstum und Konsumtrends

2025 lag das Volumen des koreanischen Markts für Nahrungsergänzungsmittel bei 5.962,6 Mrd. Won, eine leichte Erholung um 0,2 % gegenüber dem Vorjahr. Das ist etwas weniger als die 6,2 Billionen Won von 2023, doch seit 2020 hält der Wachstumstrend an. Die Kaufquote innerhalb der letzten zwölf Monate erreichte mit 83,6 % den höchsten Wert der letzten fünf Jahre, und die durchschnittlichen jährlichen Ausgaben pro Kopf liegen bei rund 339.000 Won.

Das Gesundheitsbewusstsein steigt weiter, und zusammen mit der alternden Bevölkerung dürfte der Markt für Nahrungsergänzungsmittel vorerst weiter wachsen.
82,1 % von 6.700 Haushalten im ganzen Land haben schon einmal Nahrungsergänzungsmittel gekauft, und die Zahl der kaufenden Haushalte steigt jedes Jahr um durchschnittlich 400 (Durchschnitt 2019–2023, laut Korea Health Supplements Association). Die durchschnittlichen jährlichen Ausgaben pro Kopf liegen bei rund 339.000 Won und damit etwas unter dem Niveau der Coronazeit. Doch mit dem Übergang in eine alternde Gesellschaft wächst das Gesundheitsbewusstsein stetig, sodass das langfristige Wachstum anhalten dürfte.
Nach Produktgruppen verkauften sich Probiotika am besten, mit rund 29,53 Mio. Käufen, gefolgt von Multivitaminen mit rund 15,01 Mio. Vor allem bei Probiotika liefen 74,5 % aller Käufe über Onlineshops. Das unterstreicht, dass die Optimierung der Online-Kanäle die zentrale Wachstumsstrategie für Marken ist.
Konsumtrend 3: Online-Handel fest etabliert – Coupang und Naver
Sieben von zehn Menschen kaufen Nahrungsergänzungsmittel online. Offene Marktplätze und Social Commerce machen 32,3 % des Gesamtabsatzes aus und sind zu den zentralen Verkaufskanälen geworden.
Laut Retail-Daten von WiseApp aus dem Jahr 2023 kauften Verbraucher am häufigsten bei Coupang ein, gefolgt von Naver Smart Store. Bei Coupang dominieren Rocket-Delivery-Produkte auf Basis von Direkteinkauf, ein Faktor, den Marken bei ihrer Online-Wachstumsstrategie unbedingt berücksichtigen müssen.
Auch die Konsumtrends nach Generationen seit 2023 zeigen deutlich, dass der Konsum online stattfindet. Von den 20- bis zu den 50-Jährigen kaufen fast alle Altersgruppen vor allem über Coupang und Naver, und die Vorliebe für Coupang wird in den einzelnen Altersgruppen immer deutlicher. Das zeigt, dass Verbraucher beim Kauf Wert auf „schnelle Lieferung“, „vertrauenswürdige Verkäufer“ und „Präsenz bekannter Marken“ legen.
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Nahrungsergänzungsmittel werden regelmäßig eingenommen, deshalb ist die Wiederkaufrate hoch, und oft werden mehrere Produkte gebündelt in großen Mengen statt einzeln gekauft. Inoffizielle Verkäufer, die dieses Kaufverhalten ausnutzen, nehmen derzeit stark zu. Graumarkthändler kaufen Produkte vor allem im Teleshopping oder in großen Rabattaktionen in großen Mengen ein und verkaufen sie mit Aufschlag online weiter. Tatsächlich erscheinen auch auf großen Plattformen wie Coupang und Naver Smart Store immer mehr Produkte von Verkäufern außerhalb des offiziellen Vertriebsnetzes, und das gefährdet das Image und die Preispolitik der Marke.
Da rund 70 % aller Käufe online stattfinden, drohen Marken für Nahrungsergänzungsmittel Preisverzerrungen und Vertrauensverlust, wenn sie nicht gegen den Graumarkt (nicht autorisierter Handel) außerhalb der offiziellen Kanäle vorgehen.
Die wichtigsten Trends im Markt für Nahrungsergänzungsmittel 2025
Produkte für mentale Gesundheit im Aufwind
Schlafstörungen und chronischer Stress sind Alltag geworden, und der Markt für Nahrungsergänzungsmittel für die mentale Gesundheit wächst schnell. Es kommen deutlich mehr Produkte auf den Markt, die besseren Schlaf, Stressabbau und kognitive Leistung versprechen. Besonders gefragt sind Schlafprodukte mit Lactium und Stressprodukte mit L-Theanin. Beispiele sind „Lactium Sleep“ von Hanmi Pharmaceutical, „Theanine Relax“ von GC Wellbeing und „Lactium for Sleep“ von Chong Kun Dang Health, die auch in Convenience Stores und Onlineshops in einfach einzunehmenden Formaten erhältlich sind. Weil sich die Nachfrage vom bisherigen Fokus auf Vitamine und Roten Ginseng hin zur mentalen Gesundheit ausweitet, wird für Marken eine Differenzierung über vertrauenswürdige Inhaltsstoffe und klinische Belege wichtiger.
Starkes Wachstum bei Produkten zur Blutzuckerkontrolle
Immer mehr junge Menschen zwischen 20 und 39 gelten als Diabetes-Risikogruppe, und das Interesse an Blutzuckerspitzen wächst. Nahrungsergänzungsmittel zur Blutzuckerkontrolle werden so zu einer neuen Wachstumskategorie. Produkte mit Rohstoffen, deren Funktion von der koreanischen Lebensmittel- und Arzneimittelbehörde anerkannt ist, etwa Banaba-Blattextrakt, resistentes Maltodextrin und Nachtkerzensamenöl, kommen in rascher Folge auf den Markt. Beispiele sind „Blood Sugar Care Banaba“ von CJ Wellcare, „Blood Sugar Out Plus“ von Ildong Pharmaceutical und „Gluco Care Formula“ von Nutrione. Diese Produkte werben vor allem mit der Dämpfung des Blutzuckeranstiegs nach dem Essen und sprechen die Generation der 20- bis 39-Jährigen gezielt über Social-Media-Marketing und Gesundheitsinhalte an. Die stark steigenden Suchanfragen auf Coupang und Naver Smart Store zeigen, dass diese Kategorie ein zentrales Ziel für Online-Verkaufsstrategien ist.
Neue Darreichungsformen
Bisher dominierten Kapseln, Tabletten und Pillen, doch für mehr Komfort und weniger Widerwillen bei der Einnahme werden die Darreichungsformen schnell vielfältiger. Yanggaeng-Riegel, Mundfilme, Gummis und Kombiformen kommen nacheinander auf den Markt. Beispiele sind das Nahrungsergänzungs-Gelee „Hwalmyungsu“ von Dongwha Pharm, „Easy Film Vitamin C“ von Pulmuone Health & Living und Kinderserien wie „Gummy Multivitamin“. Die neuen Formen verbessern die Einnahmetreue und steigern über Geschenk- und Premiumpositionierung zugleich den Warenkorbwert. Für Marken ist eine besondere Darreichungsform an sich ein Differenzierungsmerkmal, doch sie erleichtert es inoffiziellen Verkäufern auch, Produkte mit ähnlicher Verpackung oder Plagiate herzustellen. Die Überwachung der Kanäle wird dadurch noch wichtiger.
Reale Fälle: Wie sich der Graumarkt (nicht autorisierter Handel) ausbreitet und warum er schwer zu bekämpfen ist

Mit dem Online-Einkauf als Alltag sind die Verkaufskanäle vielfältiger geworden, doch auch inoffizielle Verkäufe, die Marken nicht direkt kontrollieren können, breiten sich schnell aus. Verbraucher lassen sich von Formulierungen wie „Originalware im Angebot“, „Direktimport“ oder „limitierte Stückzahl“ zum Kauf verleiten, doch dahinter stehen ernste Probleme: zusammenbrechende Preispolitik, beschädigte Markenimages und sogar der Vertrieb von Fälschungen.
Es geht nicht mehr nur um vielfältigere Verkaufskanäle. Marken müssen ihr Vorgehen grundsätzlich ändern, um Preispolitik und Wettbewerbsfähigkeit zu halten und das Vertrauen der Verbraucher zu schützen.
1. Direkter Schaden für den Umsatz offizieller Kanäle: Apothekenexklusive Produkte im Smart Store?
Laut einem Bericht von Dailypharm kaufte ein Verbraucher ein Produkt wiederholt in der Apotheke und verkaufte es in seinem eigenen Smart Store weiter, obwohl der Pharmahersteller es zum Schutz des Apothekenvertriebs sogar mit RFID-Tags versehen hatte.
Zunächst hieß es, die Ware sei „als Geschenk“ gedacht, doch die Lieferadresse stimmte mit der Geschäftsadresse des Smart Stores überein. Dort wurde das Produkt zu einem höheren Preis als in der Apotheke mit Formulierungen wie „limitierte Stückzahl“, „Gelenkstärkung“ und „bis zu 43 % Rabatt“ angeboten. Dutzende Kundenbewertungen hatten sich angesammelt, und das offizielle Vertriebsnetz und die Preispolitik der Marke wurden dadurch schwer beschädigt.
2. Täuschend echt: die Gefahr durch Fälschungen
Eine andere Verbraucherin kaufte auf einem bekannten Marktplatz ein als „Original“ gekennzeichnetes Nahrungsergänzungsmittel zum halben Preis und bekam nach der Einnahme gesundheitliche Probleme. Äußerlich glich das Produkt fast dem Original, doch Farbe und Größe des Inhalts waren anders, und Untersuchungen zeigten abnorm erhöhte Leberwerte.
Fälschungen verursachen also nicht nur finanziellen Schaden, sondern gefährden die Gesundheit der Verbraucher und können das Vertrauen in die Marke beschädigen. Vor allem gilt: Verlorenes Vertrauen bleibt nicht auf ein Produkt beschränkt, sondern überträgt sich auf die gesamte Marke, und genau das macht es so gefährlich.
Wie sich Marken für Nahrungsergänzungsmittel wirksam schützen
Bei Produkten wie Nahrungsergänzungsmitteln, bei denen Vertrauen und Sicherheit im Mittelpunkt stehen, lässt sich das Problem des Graumarkts (nicht autorisierter Handel) nicht allein durch punktuelles Vorgehen gegen Verkäufer lösen. Marken brauchen eine kontinuierliche, präzise Überwachung aller Online-Kanäle. MarqVision bietet mit KI-Technologie eine effiziente Lösung gegen den Graumarkt (nicht autorisierter Handel).
KI-gestützte Erkennung
MarqVision überwacht die großen koreanischen Marktplätze in Echtzeit und analysiert Produkteinheiten, Bündelversand, Keywords und mehr, um Graumarktangebote und inoffizielle Verkäufer automatisch zu identifizieren. Die Erkennung ist bis zu 50-mal schneller und genauer als manuelle Arbeit.
Preisüberwachung
MarqVision erfasst Preisänderungen in Echtzeit, erkennt Angebote mit übermäßigen Rabatten automatisch und hilft Marken, ihre Preispolitik und Wettbewerbsfähigkeit zu halten.
Analyse von Verkäufernetzwerken
Die KI analysiert Aktivitätsmuster von Verkäufern und identifiziert Hochrisiko-Verkäufer, die auf mehreren Plattformen aktiv sind. So gehen Sie zuerst gegen die inoffiziellen Verkäufer vor, die Ihrer Marke am meisten schaden.
Automatische Meldungen
Für jeden Marktplatz optimierte, automatische Meldeprozesse ermöglichen schnelles Handeln. Sparen Sie Ressourcen und arbeiten Sie effizienter mit der KI-Technologie von MarqVision, die auf dem Know-how von IP-Fachleuten aufbaut.
Inoffizieller Vertrieb und der Graumarkt (nicht autorisierter Handel) sind nicht nur ein Risiko, sondern betreffen direkt Umsatz, Ruf und Zukunftsfähigkeit Ihrer Marke. Schaffen Sie mit KI-gestützter Überwachung und der Analyse von Hochrisiko-Verkäufern ein Umfeld, in dem Verbraucher auch bei sich wandelnden Konsumtrends Produkte mit gutem Gewissen auswählen können.
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FAQ
Coupang Rocket Delivery oder Naver Smart Store: Wo ist das Graumarktrisiko für Marken für Nahrungsergänzungsmittel größer?
Beide Kanäle sind riskant, aber auf unterschiedliche Weise. Im Direkteinkaufsmodell von Coupang ist die Preispolitik schwer zu kontrollieren, und Marken haben nur begrenzte Eingriffsmöglichkeiten. Naver Smart Store dagegen ist ein offener Marktplatz mit vielen Verkäufern, auf dem Graumarktangebote inoffizieller Verkäufer leicht direkt neben dem offiziellen Kanal erscheinen. Beide Kanäle brauchen eine eigene Überwachungsstrategie, und das Vorgehen muss zur jeweiligen Kanalstruktur passen.
Wie erkennt man inoffizielle Verkäufer, die im Teleshopping große Mengen kaufen und weiterverkaufen?
Entscheidend ist, Preisüberwachung und die Analyse von Verkäufermustern zu verbinden. Der Weiterverkauf großer Teleshopping-Mengen lässt sich an einer Kombination aus höheren Preisen als im offiziellen Kanal, Formulierungen wie „limitierte Stückzahl“ und wiederholten Großeinkäufen erkennen. Die Analyse von Verkäufernetzwerken von MarqVision verfolgt mit KI Hochrisiko-Verkäufer auf mehreren Plattformen und identifiziert zuerst die Verkäufer, die den Umsatz der Marke am stärksten beeinträchtigen.
Reicht digitale Überwachung aus, um gefälschte Nahrungsergänzungsmittel zu erkennen?
Bei Nahrungsergänzungsmitteln stößt die rein digitale Erkennung an Grenzen. Bild- und textbasierte Erkennung findet Angebote mit kopierter Verpackung, doch Unterschiede in den Inhaltsstoffen oder Abweichungen bei Farbe und Größe zeigen sich erst bei der Prüfung des echten Produkts. Wie der Fall der Verbraucherin mit gesundheitlichen Problemen zeigt, sind gefälschte Nahrungsergänzungsmittel mit bloßem Auge kaum zu unterscheiden. Nötig ist daher ein zweistufiges Vorgehen aus digitaler Erkennung und Testkäufen.
Worauf müssen Marken mit neuen Darreichungsformen (Gummis, Mundfilme und mehr) bei gefälschten Angeboten besonders achten?
Eine besondere Darreichungsform ist ein Differenzierungsmerkmal, aber zugleich eine strukturelle Schwachstelle, die Fälschern den Einstieg erleichtert. Ausgefallene Formate wie Yanggaeng-Riegel oder Mundfilme lassen sich vergleichsweise leicht mit ähnlicher Verpackung nachahmen. Je stärker eine Marke auf neue Darreichungsformen setzt, desto breiter und häufiger sollte sie ihre Kanäle überwachen. Gerade direkt nach dem Start einer neuen Darreichungsform entstehen oft gehäuft ähnliche Angebote inoffizieller Verkäufer. Eine eigene, intensive Überwachungsphase rund um den Marktstart ist daher wirksam.
