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Graumarktschäden für Marken und Verbraucher: Was wirksam hilft

Der Graumarkt schadet Marken und Verbrauchern weiter. Wirksame Gegenstrategien und wie die Beauty-Trendmarke 501 gegen inoffizielle Verkäufer vorgeht.

Irene Lee4 Min. Lesezeit
Auf dieser Seite4
  1. 1. Bessere Überwachungstechnologie
  2. 2. Meldesysteme für Verbraucher stärken
  3. 3. Engere Zusammenarbeit mit Marktplätzen
  4. So geht die Beauty-Trendmarke 501 gegen den Graumarkt vor

In einem früheren Beitrag im MarqVision-Blog ging es darum, welchen Schaden der Graumarkt (nicht autorisierter Handel) Marktplätzen zufügt und warum das Vorgehen dagegen so schwierig ist. Falls Sie ihn noch nicht gelesen haben, finden Sie ihn hier. Wir empfehlen, beide Beiträge zusammen zu lesen.

Der Graumarkt betrifft nicht nur den Betrieb von Marktplätzen, er schadet auch Marken und Verbrauchern direkt. Kürzlich wurde ein Fall bekannt, in dem ein Verbraucher ein Nahrungsergänzungsmittel auf einem bekannten Marktplatz kaufte und einnahm, woraufhin seine Leberwerte auf mehr als das Doppelte des Normalwerts stiegen. Seitdem steht die Überwachung von Verkäufern und angebotenen Produkten wieder im Fokus. Verbraucherschützer forderten entschiedene Maßnahmen: „Wenn große Marktplätze gesundheitsrelevante Produkte verkaufen und dabei die Prüfung vernachlässigen, verletzen sie ihre Pflicht zum Verbraucherschutz.“

Um den Schaden durch den Graumarkt gering zu halten, braucht es ein systematischeres Vorgehen. Auf Marktplätzen, auf denen täglich unzählige Verkäufer und Produkte hinzukommen, lässt sich der Graumarkt aber kaum vollständig unterbinden. Wie können Marken also gemeinsam mit Marktplätzen eine wirksame Strategie aufbauen? In diesem Beitrag fassen wir die Lösungsansätze in drei Punkten zusammen.

1. Bessere Überwachungstechnologie

Inoffizielle Verkäufer verwenden häufig ohne Erlaubnis Logos oder Produktbilder der Marke. Viele Marken überwachen das manuell mit eigenen Ressourcen. Um den Aufwand zu senken und effizienter zu werden, sollten sie jedoch KI-gestützte Bild- und Texterkennung einsetzen. Damit lässt sich der Missbrauch des geistigen Eigentums einer Marke in Echtzeit erkennen. KI, die Muster bei Preisänderungen analysiert, macht zudem sichtbar, wie inoffizielle Verkäufer ihre Preise anpassen, und Marken können schneller reagieren.

2. Meldesysteme für Verbraucher stärken

Ebenso wichtig ist ein System, über das Verbraucher Schäden durch Graumarktware schnell melden können und das eine rasche Reaktion ermöglicht. Erhält ein Kunde etwa ein Produkt, das möglicherweise nicht echt ist oder für das es keinen Kundendienst gibt, sollte der Marktplatz den Fall sofort prüfen und die nötigen Schritte einleiten können. So lassen sich Beschwerden über inoffizielle Verkäufer minimieren und das Vertrauen in die Marke stärken.

3. Engere Zusammenarbeit mit Marktplätzen

Marken sollten gemeinsam mit Marktplätzen die Sichtbarkeit und Wettbewerbsfähigkeit offizieller Verkäufer erhöhen und sich regelmäßig abstimmen, um den Graumarkt wirksam in den Griff zu bekommen. So verstehen Marktplätze die Probleme der Marken besser und können nicht nur ihre Richtlinien, sondern auch Bereiche wie die vorbeugende Überwachung verbessern, um frühzeitig gegen inoffizielle Verkäufer vorzugehen.

Der Graumarkt ist mehr als ein Preiswettbewerb. Er untergräbt das Vertrauen in Marken und gefährdet sogar die Sicherheit der Verbraucher. Da der Onlinehandel weiter wächst, ist ein Umfeld, in dem sich Marken und Verbraucher sicher fühlen können, wichtiger denn je.

Damit eine Marke weiter wachsen und wettbewerbsfähig bleiben kann, braucht sie eine systematische Strategie: offizielle und inoffizielle Verkäufer effizient steuern und Graumarktangebote schnell erkennen und sperren.

KI-gestützte Markenschutzlösungen sind ein wirksamer Weg, den Graumarkt in den Griff zu bekommen. Marq AI, die MarqVision-Lösung gegen den Graumarkt, geht strategisch gegen das stark wachsende Graumarktgeschäft im Netz vor. Sie schützt den Umsatz von Marken und stärkt zugleich ihre preisliche Wettbewerbsfähigkeit und das Vertrauen der Verbraucher.

Mit dem weiteren Wachstum des Onlinehandels dürfte sich das Graumarktproblem noch verschärfen. Marken und Marktplätze sollten deshalb leistungsfähige Lösungen gegen den Graumarkt einführen, um wettbewerbsfähig zu bleiben und ein sicheres Einkaufsumfeld zu schaffen.

So geht die Beauty-Trendmarke 501 gegen den Graumarkt vor

Die Marke 501 prägt mit hochwertigen Produkten die Beauty-Trends auf dem globalen Markt. Mit dem Fokus auf Expansion und ein breites Sortiment sei es jedoch schwierig gewesen, das gesamte Vertriebsnetz im Blick zu behalten, berichtet ein Verantwortlicher der Marke.

„Seit wir MarqVision einsetzen, analysiert die KI offizielle und inoffizielle Verkäufer genau und weist uns auch auf Probleme hin, die leicht zu übersehen sind. So konnten wir unsere offiziellen Vertriebskanäle weiter stärken. Wir wollen auch künftig konsequent vorgehen, um unsere Wettbewerbsfähigkeit im Onlinehandel zu erhöhen und Umsatz und Sichtbarkeit weiter auszubauen.“

Markenschutz und maximaler Umsatz im Onlinehandel: Ermitteln Sie in einer kostenlosen Beratung, welche Verluste Ihnen durch inoffizielle Verkäufer entstehen.

Geschrieben von

Irene Lee