Matthew Walters-Bowens (Warner Music Group) darüber, wie Musiker ihre kreativen Werke schützen
Matthew Walters-Bowens von der Warner Music Group über KI in der Musikbranche und darüber, wie sich der IP-Schutz in den kommenden Jahren verändert.
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In dieser Folge spricht Branddy mit Matthew Walters-Bowens, Senior Legal Analyst, Trademarks & Domain Names bei der Warner Music Group, einem Entertainment- und Plattenlabel-Konzern.
Sie sprechen darüber, wie sich der IP-Schutz in den letzten zehn Jahren verändert hat, welche Schritte Musikerinnen und Musiker zum Schutz ihrer Werke gehen müssen und auf welche Herausforderungen sie dabei stoßen können. Außerdem geht es um die Rolle von KI in der Musikbranche, und Matthew gibt Tipps für erfolgreichen IP-Schutz.
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Themen der Folge
- Wie Matthew zum IP-Schutz kam – als Brotjob, um Gesang und Theater zu finanzieren – und was ihn daran am meisten antreibt.
- Wie sich der IP-Schutz in den letzten zehn Jahren verändert hat: von der Suche nach physischen Waren zur Durchsetzung im Internet.
- Die Herausforderungen beim IP-Schutz, speziell in der Musikbranche.
- Wie Fachleute der Musikbranche ihre Mandanten für IP-Schutz sensibilisieren und Schutz und kreative Innovation in Balance bringen.
- Die Zukunft des IP-Schutzes und welche Rolle KI dabei spielt.
- Tipps, um das Bewusstsein für IP-Schutz zu stärken: Risiko, Zeitplan, Kosten und Gegenmaßnahmen immer im Blick behalten.
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Zitate der Gäste
#1.)
„Geistiges Eigentum ist von Natur aus dynamisch. Es wird sich immer grundlegend verändern, weil es den Handel der jeweiligen Zeit stützt. Das Einzige, was sich nie geändert hat, ist also, dass es sich ändert. Seit ich angefangen habe, hat sich einiges verändert: Ich habe mit physischen Waren begonnen. Und heute muss man neben der physischen Durchsetzung … viel mehr im Internet und elektronisch durchsetzen.“ (6:07)
#2.)
„Wenn ich selbst Musik mache, höre ich lange keine Musik, weil man für jede Kleinigkeit verklagt werden kann. Man kann unbewusst das Werk von jemandem kopieren, wenn man es kürzlich gehört hat. Deshalb schaffe ich mir gern Räume für meine eigene Kreativität – ruhige Räume, in denen ich einfach meine eigenen, originellen Ideen habe.“ (11:16)
#3.)
„Aber bei Marken und IP und den Dingen, die ich ohnehin mache, wirkt sich KI positiv auf meine Arbeit aus, wirklich positiv, etwa bei Überwachungsmeldungen oder Recherchen zur Freigabe. Das ist eine Form von KI, auch wenn sie älter ist und weniger glänzt, als diese neue KI sein soll.“ (18:46)
#4.)
„Es ist wichtig zu wissen, in welcher Rechtsordnung man unterwegs ist. Denn man denkt: ‚Wir haben eine Marke, wir sind weltweit geschützt.‘ Nein, sind Sie nicht. Tut mir leid. Weltweiter Schutz ist extrem teuer. Schauen Sie also, wo Ihre Einnahmen wirklich herkommen werden, schützen Sie sich zuerst dort und wachsen Sie dann.“ (20:57)
#5.)
„Wenn man zum Beispiel Songtexte durchgeht: Akzeptiert der Künstler oder wer auch immer die kreativen Inhalte erstellt, dass es ein Risiko geben kann? Wenn Ihre Risiken groß sind, brauchen Sie das Budget für ein großes Risiko. Und wenn es kleine, geringfügige Dinge sind, kann es Ihnen vielleicht egal sein und an Ihnen abperlen, oder Sie ändern eine Kleinigkeit am Text oder am Titel des Stücks. Zumindest in meiner bisherigen Arbeit habe ich nicht erlebt, dass Gespräche über IP und Marken die Kreativität ersticken. Ehrlich gesagt verstärken sie sie.“ (25:13)
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Folge 23Gabriela Bodden (Eproint) über IP-Herausforderungen in der Karibik und Lateinamerika
Alle 25 Folgen
- 25Vivek Jayaram über die Ausbildung der nächsten Generation von IP-Anwälten
- 24Maura Regan (Licensing International) über neue Ansätze im IP-Management
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