Täuschend echt: wie gefälschte Websites schaden und wie Sie dagegen vorgehen
Gefälschte Websites schaden Verbrauchern und Marken und nehmen stark zu. Warum das so ist und wie Unternehmen wirksam dagegen vorgehen – der Überblick.

Auf dieser Seite8
- Warum gefälschte Websites so schnell zunehmen und wie Sie sie wirksam entfernen
- Was sind gefälschte Websites?
- Warum entstehen gefälschte Websites?
- Wie können Sie gegen gefälschte Websites vorgehen?
- Warum nehmen gefälschte Websites zu?
- Warum das Vorgehen gegen gefälschte Websites so schwierig ist
- Die wichtigsten Fragen, kurz beantwortet für vielbeschäftigte Führungskräfte
- Wie sorgt MarqVision für eine effiziente Durchsetzung?
Warum gefälschte Websites so schnell zunehmen und wie Sie sie wirksam entfernen
Gefälschte Websites sind eine gravierende Form der Verletzung geistigen Eigentums (IP): Sie beschädigen das Vertrauen in Marken und fügen Verbrauchern großen Schaden zu. Mit dem technischen Fortschritt wird es immer einfacher, solche Websites zu erstellen. Weil sie die Namen vertrauenswürdiger Marken und Unternehmen ohne Erlaubnis missbrauchen, werden Verbraucher Opfer von Phishing oder kaufen Fälschungen.
Wie sollten Unternehmen reagieren, um ihre Marke und ihre Kunden zu schützen? In diesem Beitrag erfahren Sie, was gefälschte Websites sind, warum sie zuletzt so stark zugenommen haben und wie Sie sie wirksam entfernen.
Was sind gefälschte Websites?
Gefälschte Websites – auch nachgeahmte Websites oder Domain-Missbrauch genannt – ahmen offizielle Websites nach, um Verbraucher zu täuschen, und sind illegal. Kriminelle missbrauchen geistiges Eigentum wie Markennamen, Logos und urheberrechtlich geschützte Bilder einer Marke, damit Verbraucher keinen Verdacht schöpfen. Für Unternehmen bedeutet das nicht nur finanzielle Verluste, sondern auch einen schweren Schlag für das Markenimage.
Warum entstehen gefälschte Websites?
Gefälschte Websites sollen Verbraucher vor allem dazu bringen, etwas zu tun, was sie sonst nie tun würden. Sie werden dadurch Opfer von Phishing oder kaufen Fälschungen.
Phishing-Betrug
Die Täter melden sich meist über Social Media, SMS oder E-Mail und lassen es so aussehen, als kämen die Nachrichten von offiziellen Konten. Ziel ist es, Geld zu erbeuten, persönliche oder andere sensible Daten zu stehlen oder Schadsoftware auf Geräten zu installieren.
Verkauf von Fälschungen
Gefälschte Websites täuschen Verbraucher mit einem Design, das der offiziellen Website ähnelt, und verleiten sie zum Kauf von Fälschungen. Verbraucher riskieren minderwertige Produkte, die vor allem Gesundheit und Sicherheit gefährden können. Unternehmen stehen in der Verantwortung, ihre Marke vor solchem Identitätsmissbrauch und ihre Kunden vor Schaden zu schützen.
Wie können Sie gegen gefälschte Websites vorgehen?
Wenn Sie eine gefälschte Website entdecken, haben Sie folgende Möglichkeiten:
Deindexierung
Sie können die gefälschte Website aus dem Index löschen lassen, damit sie weniger sichtbar ist und nicht mehr in Suchergebnissen erscheint. So begrenzen Sie Reichweite und Wirkung der Website, bis Ihr Unternehmen eine wirksamere Lösung einführt. Auf der Google-Safe-Browsing-Seite können Sie gefälschte Websites über das Formular Phishing-Website melden an Google übermitteln.
Begriffserklärung: Was ist ein Index?
Ein Index ist eine Datenstruktur, die die Suche in den unzähligen Daten im Netz beschleunigt. Wird ein Eintrag aus dem Index gelöscht, erscheint er in Suchmaschinen nicht mehr als Ergebnis.
Website abschalten
Melden Sie die gefälschte Website bei Hostern und zuständigen Behörden, um sie vollständig abschalten zu lassen. Anbieter von Infrastruktur wie Hosting und Domains, ohne die keine Website auskommt, haben Verfahren, um Meldungen schnell zu bearbeiten. Cloudflare etwa betreibt ein Programm zur Meldung von Missbrauch. Meist ist das auch ein guter Weg, gefälschte Websites loszuwerden.
Domain zurückholen
Einer der wirksamsten Wege ist, die Domain der gefälschten Website zurückzuholen und auf die offizielle Website umzuleiten. So schützen Sie Verbraucher vollständig vor Betrugsrisiken wie dem Kauf von Fälschungen. Allerdings kann dieser Weg rechtliche Schritte erfordern und daher kompliziert sein.
Warum nehmen gefälschte Websites zu?
Die fortschreitende digitale Automatisierung macht es deutlich leichter, gefälschte Websites zu erstellen. Kriminelle sammeln mit Web-Scraper-Software Daten offizieller Websites und bauen daraus mühelos Fälschungen. Dabei können sie nicht nur aktuelle Websites ins Visier nehmen, sondern auch Seiten, die älter als ein Jahr sind. Zudem automatisieren sie Domainregistrierung und Websitebetrieb und erstellen so gefälschte Websites schnell und effizient.
Begriffserklärung: Was ist ein Web Scraper?
Ein Web Scraper ist ein Tool, das automatisch Daten aus Online-Quellen sammelt und Informationen von Websites mühelos abruft.
Vor allem seit der Pandemie, als viele Verbraucher zum Online-Einkauf wechselten, gibt es immer mehr Websites, die sich als Marken ausgeben. Die Betreiber nutzen aus, dass Verbraucher vor dem Kauf Preise vergleichen, und machen ihre gefälschten Websites mit gezielten Strategien so sichtbar und erreichbar wie nie zuvor. Früher gaben sich die Täter vor allem als Ermittlungsbehörden oder Finanzinstitute wie Banken aus. Inzwischen imitieren sie zunehmend Onlineshops aus Bereichen wie Elektronik, Mode und Heimtierbedarf – und die Schäden für Verbraucher nehmen weiter zu.
Warum das Vorgehen gegen gefälschte Websites so schwierig ist
Gefälschte Websites entstehen und verschwinden schnell, daher ist eine kontinuierliche Überwachung nötig. Viele nutzen neueste Technik, um nicht in Suchergebnissen aufzutauchen, und locken Verbraucher über Social Media und andere Online-Kanäle. Solche Websites zu finden und entfernen zu lassen, kann sehr schwierig sein.
Zudem kann es Unternehmen stark belasten, gefälschte Websites immer wieder aufzuspüren und entfernen zu lassen. Kontinuierliche Überwachung und Durchsetzung binden viele Ressourcen, und weil die Betreiber schnell neue Websites erstellen können, ist das Problem kaum vollständig zu lösen.
Die wichtigsten Fragen, kurz beantwortet für vielbeschäftigte Führungskräfte
- Was ist der Unterschied zwischen Domain-Missbrauch, nachgeahmten Websites und gefälschten Websites?
Im Kern gibt es keinen Unterschied. Domain-Missbrauch, nachgeahmte Websites und gefälschte Websites meinen dasselbe: Alle ahmen offizielle Websites nach, um Verbraucher zu täuschen und zu betrügen.
- Sind gefälschte Websites illegal?
Ja, gefälschte Websites sind illegal. Dazu gehören die Nachahmung von Marken, Phishing und der Verkauf von Fälschungen – all das ist illegal.
- Kann ich eine gefälschte Website selbst löschen lassen?
Ja, das ist möglich, kann aber viel Zeit und Ressourcen kosten. Mit Lösungen wie MarqVision lässt sich dieser Prozess vereinfachen und unnötiger Aufwand vermeiden.
- Kann man gegen gefälschte Websites wegen Urheberrechtsverletzung vorgehen?
Ja. Gegen gefälschte Websites können Sie wegen Urheberrechtsverletzung vorgehen. Zum Schutz des geistigen Eigentums einer Marke oder eines Unternehmens, etwa Marken, Urheberrechte und Patente, lassen sich rechtliche Schritte einleiten.
- Ist eine gefälschte Website ein Angriff auf mein geistiges Eigentum?
Ja. Vor allem Domain-Missbrauch verletzt oft Marken- und Urheberrechte, einschließlich Markenname und Logo.
- Ist eine gefälschte Website nur illegal, wenn sie das aktuelle Markenlogo verwendet?
Nicht unbedingt. Auch wenn die gefälschte Website nicht genau das zuletzt geänderte Logo verwendet, genügt es, auf andere Weise nachzuweisen, dass Ihre Website die offizielle ist.
- Kann man verhindern, dass eine gefälschte Website nach der Löschung wieder auftaucht?
Mit rechtlichen Schritten und kontinuierlicher Überwachung lässt sich ein erneutes Auftauchen verhindern. Für Unternehmen kostet das allerdings viel Zeit und Ressourcen. Mit einer Markenschutzlösung gelingen Durchsetzung und Vorbeugung wirksamer.
Wie sorgt MarqVision für eine effiziente Durchsetzung?
Wie beschrieben, ist der Weg von der Überwachung bis zur Meldung zugleich einfach und kompliziert, wenn Sie gefälschte Websites entfernen wollen. Viele erscheinen nicht einmal in der Google-Suche, daher müssen Sie auch Domainnamen überwachen. Und selbst wenn Sie eine gefälschte Website finden und melden, reagieren Domain- und Hosting-Anbieter oft zurückhaltend: Sie verwalten neben Ihrem Unternehmen unzählige Websites weltweit, und ihr eigener Service nimmt keinen direkten Schaden.
MarqVision erkennt und entfernt gefälschte Websites schnell mit KI. Die Plattform sammelt verschiedene Daten wie Marken, offizielle Bilder und Domaininformationen und unterbindet so den Kontakt zwischen gefälschten Websites und Verbrauchern. MarqVision geht auf folgende Weise gegen gefälschte Websites vor:
- Entfernung aus den Google-Suchergebnissen
- Warnhinweis an die Betreiber der gefälschten Website
- Meldung der Domain
- Meldung bei Hosting- und Zahlungsdienstleistern
- Auf das Unternehmen zugeschnittene Durchsetzungsmaßnahmen
Gefälschte Websites, die sich mit diesen fünf Methoden nicht beseitigen lassen und großen Schaden anrichten, werden per UDRP entfernt, oder ihre Domain wird zurückgeholt.
Begriffserklärung: Was ist die UDRP?
Alle Domains werden von der ICANN verwaltet, die bei so vielen Domains kaum Zeit für Prüfungen hat. Schadet eine Domain einem Unternehmen oder einer Marke, weil sie sich als dieses ausgibt oder anderweitig missbraucht wird, können Sie über dieses Verfahren bei der ICANN Beschwerde einlegen und die Domain entfernen oder zurückholen lassen. Prüfen dürfen nur Stellen, die die ICANN dafür zugelassen hat.
Gefälschte Websites entwickeln sich im digitalen Raum ständig weiter, und es ist entscheidend, wirksam gegen sie vorzugehen. Mit der KI-gestützten Lösung von MarqVision schützen Unternehmen ihre Marke vor gefälschten Websites und wachsen sicher im globalen Geschäft.
