Wir verlieren die Kontrolle darüber, was Kunden online sehen
Was mir E-Commerce- und Marketingverantwortliche auf der ShopTalk 2026 erzählt haben: wie Fälschungen ihnen die Kontrolle über ihre Kanäle nehmen.

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Ich war in diesem Frühjahr auf der ShopTalk und habe dort mit Dutzenden Verantwortlichen aus E-Commerce, Marketing und Markenführung führender Unternehmen gesprochen. Ein Gespräch ist mir besonders im Gedächtnis geblieben: Die E-Commerce-Leiterin einer schnell wachsenden DTC-Marke erzählte mir, sie fühle sich „hilflos“, wenn sie zusehe, wie sich Betrug online schneller ausbreitet, als ihr Team reagieren kann. Eine andere Marke fürchtete, dass sich Betrüger für Löschungen rächen und sie dann die Kontrolle über die Buy Box verliert.
In einem Gespräch nach dem anderen beschrieben die Verantwortlichen dasselbe Gefühl: Sie verlieren die Kontrolle darüber, was Kunden online über ihre Marke sehen – und das schneller als je zuvor.
Niemand auf der ShopTalk hat Fälschungen fein säuberlich in Schubladen sortiert.
Für diese Verantwortlichen lässt sich das Problem nicht sauber in „Produktpiraterie“ oder „Identitätsmissbrauch“ einteilen. Sie sehen nur das Ergebnis: Fälschungen, die überall im Netz auftauchen, Kunden verwirren, Traffic abziehen und den Umsatz schmälern. KI macht es Betrügern enorm leicht, binnen Stunden überzeugende Websites, Anzeigen und Social-Media-Profile aufzusetzen.
Am meisten überrascht hat mich, wo der Handlungsdruck tatsächlich lag. Die Marken sorgten sich weit mehr um den Schutz von Kanälen wie Websites, Social Media und bezahlten Anzeigen als um Fälschungsangebote auf Marktplätzen. Denn Identitätsmissbrauch richtet genauso viel Schaden an und wirkt oft unmittelbarer. Diese neue Art von Betrügern fängt kaufbereite Kunden ab, kapert bezahlten und organischen Traffic und hinterlässt ein kaputtes Kundenerlebnis, für das am Ende die echte Marke bezahlt – und das innerhalb weniger Tage nach dem Start einer Kampagne.
Am drängendsten sprachen das nicht die Rechtsabteilungen an, sondern die Verantwortlichen aus E-Commerce und Marketing, also diejenigen, die für Konversion, ROAS und Kundenvertrauen geradestehen. Wenn eine Fake-Anzeige Traffic umleitet, eine gefälschte Website den Klick bekommt oder nicht autorisierte Verkäufer einen Marktplatz beherrschen, sehen sie das direkt in ihren Dashboards. Sie erleben das Problem jeden Tag.
Was wir bei MarqVision bauen, und warum
Genau diese Frustration hat geprägt, wie wir über unser Produkt denken. Weil Identitätsmissbrauch überall auftaucht – gefälschte Websites in der Suche, Fake-Anzeigen bei Google, kopierte Profile auf Social Media –, bauen wir MarqVision so, dass es in jedem dieser Kanäle schützt: auf Marktplätzen, Social-Media-Plattformen, in bezahlten Anzeigen und auf Websites. Statt Teams entscheiden zu lassen, ob etwas eine „Fälschung“ oder „Identitätsmissbrauch“ ist, erkennen wir Fälschungen überall dort, wo sie Kunden erreichen, und gehen dort gegen sie vor.
Schützen Sie Ihre Marke in jedem Kanal vor Fälschungen. Marq AI erkennt und entfernt Fälschungen bei Domains, Anzeigen, auf Social Media und in Inhalten.
E-Commerce- und Marketingteams können es sich nicht leisten, tagelang mit einer Reaktion zu warten. Und sie haben keinerlei Geduld mit Systemen, die endlos Warnungen ausspucken, ohne einen klaren Weg zur Lösung zu zeigen. Doch Tempo allein reicht nicht. Wenn Sie Domains oder Anzeigen entfernen lassen, die mit Ihrer Marke in Verbindung stehen, muss jede Maßnahme präzise und vertretbar sein.
In den vergangenen zwei Quartalen hat unser Engineering-Team die Löschzeiten um das 37-Fache verkürzt:
- Gefälschte Domains: ca. 5 Stunden mediane Reaktionszeit
- Fake-Anzeigen: ca. 11 Stunden mediane Reaktionszeit
- Entscheidungsgenauigkeit: 99,8 % bei über 50.000 Vorfällen in der Betaphase, höher als der Richtwert von 95 % mit Menschen im Prozess.
Zur Einordnung: Die meisten Marken arbeiten heute je nach Kanal und Anbieter noch mit Löschzeiten von zwei bis acht Tagen. Bis eine gefälschte Website oder Anzeige verschwunden ist, ist der Schaden längst angerichtet: Der Traffic ist abgeflossen, Konversionen sind verloren, und Kunden bleiben mit einem schlechten Erlebnis zurück, für das sie der echten Marke die Schuld geben.

Auf der ShopTalk wurde mir klar: E-Commerce- und Marketingteams wollen Brand Intelligence, Marktdaten und echte Transparenz darüber, was in ihren Kanälen passiert. Die meisten haben das Gefühl, dass ihnen genau das heute fehlt. Dazu bauen wir MarqVision aus: zu einer einzigen Plattform, auf der E-Commerce, Marketing und Rechtsabteilung nach demselben Playbook arbeiten.
Wenn Ihnen das bekannt vorkommt, würde ich gern hören, wie Ihr Team darüber denkt.
